Jean-Claude Juncker ließ in seiner diesjährigen Rede zur Lage der Nation verlauten, dass die Regierung nun erwäge von Arcelor-Mittal, im Gegenzug zu den staatlichen Hilfen, wie z.B. der Frührente, saubere Grundstücke gratis zu bekommen. Eine Erkenntnis die aber leider reichlich spät kommt. Diese Forderung hätte schon in der ersten Stahlkrise verhandelt werden müssen. Jetzt, da sich die Grundstückspreise in Luxemburg in extraterrestrischen Sphären bewegen, ist auch dem weit entfernten Lakshmi Mittal klar, dass vielleicht mit der Stahlproduktion in Luxemburg nicht mehr das große Geld zu verdienen ist, die Spekulation mit Grundstücken aber einen lukrativen Geschäftsbereich darstellt. Man siehe sich auf Google Maps einmal die Stadt Differdange an, und es wird jedem klar, um welches Potenzial es hier geht. Für jede Erweiterung des kommunalen Bebauungsplans oder des Verkehrsnetzes ist Arcelor-Mittal unumgänglich.
So etwa die schon vor über 10 Jahren geplante Umgehungstraße, welche heute immer noch nicht im Bau ist. Grund : Preisvorstellungen des Stahlkonzerns bei welchem die Regierung mehr als nur den Schluckauf bekam.
Wären da nicht die enormen Kosten bei einer erforderlichen Sanierung der Bodenflächen, würde Arcelor-Mittal wohl selbst die Gelände an mittelständische Unternehmen vemieten. Es wird also wohl so enden, dass die Steuerzahler diese Zeche zahlen müssen, wenn wir diese dringend benötigten Flächen einer neuen Zukunft zukommen lassen wollen.
Gesetzt der Fall, dass auch dies noch gelänge, so muss sich die Regierung aber auch den Vorwurf gefallen lassen, eigene Grundstücke über Jahrzehnte brach liegen zu lassen (siehe Industriezone Haneboesch in Niederkorn), um es dem so sehr gewünschten großen internationalen Betrieb zukommen zu lassen. Die Realität zeichnet aber ein anderes Bild. Bis dato sind hier noch immer etliche ha nicht belegt , die, wenn z.B. die Gemeinde mit bestimmen könnte, schon längst an mittelständischen Unternehmen vergeben worden wären. Das gemeindeeigene Gewerbegebiet genau nebenan, zeigt wie es gehen kann. Hier ist nun der neue Minister Etienne Schneider gefordert den schönen Reden auch Taten folgen zu lassen.
Wachstum lässt sich nicht von ganz oben dekretieren, sondern muss von unten enstehen. Gebt den Gemeinden mehr Mitsprache und Handlungsspielraum !
Georges Liesch
Differdange
Sondagen sin natierlech keng Wahlen, an awer. Déi läscht Emfroen vum Tageblatt gin engem dach ze denken. Wann ee bei de läschte Wahlen vielläicht nach konnt novollzéien, dass d’Letzebuerger vun enger gewesser Politikverdrossenheet befall wuaren an dofir eng Partei wéi den ADR gewielt hun, esou kann een daat an desen Zäiten net méi verstoen.
Hei eppes waat net direkt mat der Politik ze din huet. D’Veräinshaus zu Déifferdeng sollt ofgerappt gin. Et ass eng laang Geschicht mat villen net flotten Momenter.Dest Gebäi gehéiert der Kiirchefabrik, déi näischt wollt wessen vun engem Projet an deem de Sall sollt erhale bleiwen. Finanzéiert wär dese Projet vum Fonds de logement gin, an et wären Studentewunnigen, Senoirewunningen an Appartementer enstaanen. De Festsall sollt als Annexe zu engem Café/Restaurant funktionéieren. Daat ganzt hätt der Kiirchefabrik secherlech finanziell méi bruecht wéi den Verkaaf un en anere Pomoteur. Mä dass de Fonds de logement hei sollt matspillen huet den Hären an Dammen aus der Oeuvres an Kiirchefabrik batter eropgestouss. Hirer Meenung no hätte mer genuch sou Leit hei zu Déifferdeng ( de genee Wuertlaut well ech ei net brengen)

Am Wahlprogramm vun DEI GRENG steet zum Thema Bioenergie folgendes:
DEI GRENG hun en 
